Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte in Hessen e. V. 

Innerhalb kürzester Zeit haben über 5000 Jugendliche an der bundesweiten Studie "JuCo" teilgenommen. Forscherteams des Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität Frankfurt haben Jugendliche ab 15 Jahren befragt, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven während der Corona-Krise zu berichten. Aus der Studie wird deutlich, dass Jugendliche auch in Krisenzeiten gehört werden wollen und die Beteiligungsformate von jungen Menschen nicht krisenfest sind. Die ersten Ergebnisse der Studie können auf der Internetseite der Universität Hildesheim  heruntergeladen werden. Das Papier präsentiert erste Ergebnisse der bundesweiten Studie. 

 

 

Junge Menschen, die in stationärer Jugendhilfe sind, müssen in der Regel aus ihrem eigenen Einkommen einen "Kostenbeitrag" leisten.

Entgegen dem Wortlaut des Gesetzes (§ 93 Abs. 4 SGB VIII) haben einige Jugendämter oft das aktuelle Einkommen der jungen Menschen für die Berechnung des Kostenbeitrages ermittelt. Mehrere Verwaltungsgerichte haben in den letzten Jahren in solchen Fällen deutliche Urteile gefällt und klargestellt, dass es sich bei § 93 Abs. 4 SGB VIII um eine allgemeine Berechnungsregel handelt, die sowohl nach dem gesetzlichen Wortlaut, als auch der gesetzlichen Systematik alle Arten von Kostenbeiträgen erfasse.

Mehr dazu können Sie hier lesen...

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe hat sich in einem Positionspapier zur gesetzlichen Verankerung von Ombudschaft im Kontext des SGB VIII Reformprozesses geäußert. Das Bundesnetzwerk begrüßt die breite fachliche Zustimmung und Anerkennung der Relevanz von Ombudsstellen als unabhäangige Beratungs- und Beschwerdestellen, wie sie aktuell im Rahmen des Dialogprozesses "Mitreden-Mitgestalten" deutlich wird. 

Basierend auf fachlichen Grundlagen und Prämissen der ombudschaftlichen Praxis stellt das Bundesnetzwerk seine Positionen, Forderungen und konkreten Formulierungsvorschläge bezüglich einer gesetzlichen Implementierung von Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe dar. Es spricht sich u. a. für einen individuellen Rechtsanspruch auf ombudschaftliche Beratung im Kontext von hilfeplan(analog)gesteuerten Leistungen aus und plädiert für eine strukturelle Anbindung von Ombudsstelle auf Landesebene. Zudem äußert sich das Bundesnetzwerk mit Blick auf eine adressaten- und bedarfsgerechte Jugendhilfe zu weiteren im Kontext einer SGB VIII-Reform diskutierten Themen wie Leaving Care, Pflegekinderwesen, Kostenheranziehung und Inklusion.

Das Positionspapier finden Sie hier.

Hier werden junge Menschen gehört!

Die Bertelsmann Stiftung hat mit der Beteiligung von jungen Menschen ernst gemacht und ein Jugend Expert*innen Team beauftragt die Sicht von Jugendlichen auf die Studie Children's Worlds+ zu formulieren. Dabei konnten die jungen Menschen frei, ohne Vorgaben oder eine bestimmte Erwartungshaltung, arbeiten. Wie Jugendliche die Ergebnisse der Studie einschätzen, was sie zur Konzeption und zu den Fragestellungen zu sagen haben, das alles lässt sich in dieser Broschüre nachlesen:

"Fragt uns - Anmerkungen von jugendlichen Expert*innen zur Studie Children's Worlds+"

Die Gesamtauswertung der Studie von Frau Prof. Andresen finden sie hier:

"Children's Worlds+ - Eine Studie zu Bedarfen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland"

Laut der repräsentativen Befragung, von Frau Prof. Sabine Andresen von der Universität Frankfurt am Main, fühlen sich viele Kinder und Jugendliche insbesondere in der Schule und von der Politik nicht ernst genommen und beklagen, dass ihnen zu wenig zugehört wird.
Dabei könnte die Politik viel lernen: etwa über den Zusammenhang von Sicherheit, Gewalterfahrungen und Armut.
Ihren Eltern stellen die Heranwachsenden insgesamt ein gutes Zeugnis aus.

Die Studie zeigt aber auch, dass viele Kinder ihre Rechte nicht oder nicht richtig kennen. Andresen sieht hier dringenden Handlungsbedarf seitens der Politik: „Im 30. Jahr der UN-Kinderrechtskonvention ist es ernüchternd, dass Kinder und Jugendliche oft ihre Rechte nicht kennen – das müsste dringend verbessert werden."

Das Plakat „Gemeinsam stark für Kinderrechte – informieren, beraten, unterstützen & Interessen vertreten“ kann in verschiedenen Formaten verwendet werden. Durch einen Faltdruck kann das Plakat in den Formaten DIN A2 (komplett entfaltet), DIN A3 und DIN A4 genutzt werden.

Bei Bedarf können die Plakate, ebenso wie die Flyer, in der Geschäftsstelle angefordert werden. Bitte geben sie dazu die benötigte Stückzahl und die Versandadresse an.

– und können bei Bedarf angefordert werden.

Der Flyer „Dein Recht in der Jugendhilfe – Wir sind an deiner Seite“ ist für die Zielgruppe jungen Menschen vorgesehen und eignet sich z. B. auch, um Ihn in den Begrüßungsmappen der Einrichtungen beizulegen.

Der Flyer „Gemeinsam stark für Kinderrechte –Informieren, beraten, unterstützen & Interessen vertreten“ eignet sich insbesondere für die Mitgliederwerbung und allgemein über die Ziele des Vereins zu informieren.

Bei Interesse können Sie die Flyer in der Geschäftsstelle anfordern, bitte geben sie dazu die benötigte Stückzahl und die Versandadresse an.

Hier geht’s zum PDF-Download: 

Gemeinsam stark für Kinderrechte - Informieren, beraten, unterstützen & Interessen vertreten

Deine Rechte in der Jugendhilfe - Wir sind an deiner Seite

 

Hinweis zur Corona-Pandemie

Weitere Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie hier. 

Trotz der Corona-Pandemie arbeiten wir weiter und setzen uns für die Rechte von jungen Menschen und deren Familien in der Jugendhilfe ein. 

Wir nehmen weiterhin neue Fälle an, sind telefonisch und per E-Mail zu erreichen und nutzen diese Kommunikationskanäle auch, um euch zu beraten und zu unterstützen.

Wir bitten um Verständnis, dass wir bis zum 20. April keine persönlichen Beratungsgespräche mehr anbieten.